Hotel kaufen oder pachten - Der Traum vom eigenen Hotel

Wir unterstützen Sie auf dem Weg in die Selbstständigkeit

Sein eigener Chef sein und sich mit einem kleinen Hotel selbstständig machen. Diesen Traum haben viele Angestellte in der Hotellerie und überlegen, wie Sie an die passende Immobilie für Ihre Pläne gelangen. Ein Hotelkauf oder eine Pacht sollte nicht übereilt sein. Die Auswahl des richtigen Standorts und des richtigen Konzepts, Unterstützung bei der Finanzierung und bei der Budgetierung des Hotelbetriebs: Viele Faktoren spielen bei der Realisierung eines eigenen Hotelbetriebs eine entscheidende Rolle. Mit Konen & Lorenzen begleiten wir Sie auf diesem Weg und starten mit Ihnen in eine erfolgreiche Zukunft mit einem eigenen Hotel.

Werden Sie jetzt Käufer oder Pächter. Wir vermitteln Ihnen passende Immobilien:

Inhalt

Wie finde ich das richtige Hotel zum Kauf oder zur Pacht?

Genau die richtige Immobilie zu finden erscheint die größte Herausforderung. Das Hotel sollte idealerweise schon zu den gewünschten Vorstellungen und des geplanten Konzeptes passen. Ein Hotel garnis in ein Vollhotel umzuwandeln ist meistens problematisch. Fehlende Nebenflächen und Ausstattung erschweren diesen Prozess. Es ist demnach vor dem eigenen Hotelbetrieb wichtig, ein genaues Anforderungsprofil an die Immobilie zu definieren. Welche Dienstleistungen möchte ich in meinem Hotel anbieten? Wie groß sollte das Hotel sein? Welche Nebenflächen sind notwendig? Welche Destinationen kommen für mich in Frage und wie soll der Makro- und Mikrostandort aussehen? 

Mit Konen & Lorenzen begleiten wir Sie auf diesem Weg und erstellen ein konkretes Anforderungsprofil, damit wir Ihnen passende Immobilien anbieten können. Hierbei stehen wir Ihnen immer beratend zur Seite. 

 

Was ist ein guter Standort für ein Hotel?

Lage, Lage, Lage – Das war bis vor kurzem noch das oberste Credo für die Auswahl eines Hotelstandorts. Durch die Corona-Pandemie konnten mittlerweile andere Standorte und opportunistische Lagen an Relevanz gewinnen. Große Hotelketten sind mittlerweile auch in B- und C-Standorten ansässig und die Ferienhotellerie nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. 

Trotzdem kann man einen Hotelstandort beispielsweise an folgenden Parametern bewerten:

  • Wie ist die Makrolage in Deutschland beziehungsweise im Bundesland? 
  • Wie ist das Hotel infrastrukturell angebunden? Welche Autobahnen, Flughäfen und öffentlichen Fernverkehr gibt es?
  • Wie ist die Mikrolage am Standort selber? Wie gut ist das Hotel an den öffentlichen Nahverkehr angebunden?
  • Wie viele Einwohner hat die Stadt beziehungsweise der Einzugskreis?
  • Welche Unternehmen gibt es vor Ort und wie sieht der Businesstourismus aus?
  • Wie hoch sind die Übernachtungen in der Destination pro Jahr?
  • Wie viele Betten werden in der Destination angeboten und wie hoch ist die Auslastung dieser Betten?
  • Wie ist die Destination touristisch erschlossen?
  • Ist die Destination von saisonalem Tourismus abhängig?

Für eine Einschätzung des Standorts stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung. 

Kann ich als Quereinsteiger ein Hotel kaufen oder pachten?

Als Quereinsteiger ein Hotel zu betreiben ist grundsätzlich möglich, jedoch auch mit einigen Hürden bestückt. Die größte Herausforderung wird in Bezug auf die Finanzierung auf einen solchen Hotelbetreiber zukommen. Die Banken wünschen sich eine einschlägige Expertise in Bezug auf die Betreibung einer Hotelimmobilie. 

Abhilfe kann die Unterstützung einer passenden Hotelberatung sein, welche Sie in der Betreibung begleitet. Die Beratung zur Finanzierung oder zu allgemeinen wirtschaftlichen Fragen, ein passender Personalstellenplan, die Einkaufswirtschaft und weitere Fragen können diese Berater für Sie gewährleisten. Gerne stellen wir Ihnen einen Kontakt zu kompetenten Beratungen her. 

Wie hoch ist die übliche Provision?

Eine marktübliche Provision für einen Hotelkauf liegt zwischen 1,5% bis 6% und hängt von der jeweiligen Immobilie sowie dem Aufwand der Vermittlung ab. Die Provision kann zwischen Verkäufer und Käufer aufgeteilt werden, sodass maximal circa 3,5 % pro Partei aufgerufen werden sollten. 

Was ist eine Wirtschaftlichkeitsvorausrechnung (WVR)?

Eine Wirtschaftlichkeitsvorausrechnung – auch WVR oder vereinfacht Budget genannt – zeigt den prognostizierten wirtschaftlichen Erfolg eines Hotelbetriebs in einem konkreten Zeitraum auf. Dieser Zeitraum liegt klassischerweise bei fünf Jahren, kann aber auch bis zu zehn Jahre betragen. In einer Wirtschaftlichkeitsvorausrechnung werden unterschiedliche Kennzahlen für den Hotelbetrieb prognostiziert, beispielsweise:

  • Verfügbare Hotelzimmer im definierten Zeitraum
  • Durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer (Occupancy)
  • Durchschnittlicher Zimmerpreis (Average Room Rate) 
  • Erzielter Preis pro verfügbaren Zimmer (RevPar – Revenue per available Room)
  • Doppelbelegungsfaktor der Betten – Verkaufte Doppelzimmer
  • Weitere Umsatzerlöse aus weiteren Geschäftsbereichen, beispielsweise Gastronomie und Tagungen
 
Den jeweiligen Kennzahlen und Umsatzerlösen werden daraufhin die entsprechenden Kosten gegenübergestellt:
 
  • Wareneinkaufskosten mit Berechnung der Wareneinsatzquote
  • Personalkosten der jeweiligen Geschäftsbereiche
  • Verwaltungskosten inklusive Marketing
  • Die Höhe der Pacht sowie weitere anlagebedingte Kosten

 

Als Basis für diese Wirtschaftlichkeitsvorausrechnung hat sich ein spezieller Kontenrahmen für die Hotellerie etabliert: Mit dem Uniform System of Accounts for the Lodging Industry ist es möglich, Hotelbetriebe schnell miteinander zu vergleichen und auch einzelne Geschäftsbereiche gegenüberzustellen. Dieser Kontenrahmen ist bei Kreditinstituten anerkannt und gilt als verlässliche Bewertungsgrundlage für Hotelimmobilien.

Autoren

Timo Hofmann Profilbild

Timo Hofmann

Operations Manager

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